Die Pestalozzi Grundschule Weimar gezeichet

Pestalozzi
Grundschule
Weimar

Lehrkonzept

Schulprofil

Die staatliche Pestalozzi Grundschule ist eine musisch geprägte offene Ganztagsschule, in der jedem Kind durch Individualisierung und Differenzierung beste Bedingungen für seine Entwicklung geschaffen werden sollen. Den Rahmen bilden offene Unterrichtsmethoden, Förderprogramme und Projekte, in denen die Ausbildung von Kompetenzen, Wissen und Können sowie die Stärkung der Persönlichkeit Verwirklichung finden.

Besonderheiten

Musikalische Grundschule Thüringen- Musik im Schulalltag
Bläserklasse – Instrumente spielen lernen in einer Orchestergemeinschaft
Pfiffikus – Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen
Ergänzungsunterricht – vielfältige Angebote

Gemeinsame Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Im Sinne einer einheitlichen aufeinander abgestimmten pädagogischen Tätigkeit in der Arbeit mit den Kindern verfahren wir nach folgenden Grundsätzen:

  • gemeinsame Gestaltung des Schultages unter Berücksichtigung gesundheitsfördernder Richtlinien
  • intensive Zusammenarbeit von Klassenlehrerin und Horterzieherin nach dem Leitbild der Schule
  • transparente Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Förderung und Weiterentwicklung des Schulprofils

Gestaltung des Schultages

Der Schultag ist nach einer festgelegten Struktur organisiert.

06.00 – 07.45 Uhr Frühhort
08.00 – 09.35 Uhr Unterricht
09.35 – 09.50 Uhr Frühstückspause
09.50 – 10.35 Uhr Unterricht
10.35 – 10.55 Uhr Bewegungspause auf dem Hof
10.55 – 13.20 Uhr Unterricht

nach dem Unterricht: Mittagessen, Bewegung und Spiel, Ruhe und Entspannung

14.00 – 14.45 Uhr Anfertigung der Hausaufgaben
14.45 – 15.00 Uhr Vesper
15.00 – 16.00 Uhr Nachmittagsgestaltung, Gruppenaktivitäten, AG, Angebote
16.00 – 17.00 Uhr Späthort

Der Erzieher unterstützt die individuelle Lernarbeit durch seine Teilnahme am Unterricht als Doppelbesetzung (Tagesplanarbeit in Kl. 1/2, Fachunterricht in Kl. 3/4).

Die Einbettung der Schule in die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Einzugsgebietes erfolgt durch die Zusammenarbeit mit Vereinen, dem ansässigen SOS-Familienzentrum, Physio- und Ergotherapeuten etc. sowie mit Einrichtungen der Stadt (Bibliothek, Kino oder Theater). Zur Ergänzung der Vormittags- und Nachmittagsgestaltung sowie zur Unterstützung gesundheitsfördernder Maßnahem im Bereich Bewegung werden die gegeben Strukturen genutzt. Regelmäßige Zusammenarbeit wird durch Kooperationsverträge gebunden.

Kooperationsverträge bestehen mit

  • Jugendblas- und Schauorchester Weimar: Bläserklasse
  • Hochschulsportverein e. V.: AG Triathlon
  • Athletik Sportclub e. V.: AG Leichtathletik
  • Stadtsportbund Weimar
  • Stadtbibliothek
  • Einzelpersonen im Rahmen des Ergänzungsunterrichts

Zusammenarbeit mit den Eltern

Durch gute Zusammenarbeit mit den Eltern wollen wir die Transparenz unserer Arbeit erreichen. Wir bieten ihnen Information, Unterstützung und Beratung.

Elternzusammenkünfte

  • Elternabend mit Wahl des Klassenelternsprechers und Stellvertreters am Schuljahresanfang
  • weitere Elternversammlungen individuell nach Bedarf der Klasse

Elternsprechtag

  • 2 Mal im Schuljahr (Herbst und Frühjahr) sind von 17.00–19.00 Uhr alle Klassenlehrer und Fachlehrer gesprächsbereit (Termine siehe Aushang)

Klassenleitersprechstunde

  • mit dem Klassenlehrer können Sie in seiner wöchentlichen Sprechstunde ein Gespräch vereinbaren

Elternseminar Klasse 1

  • Im November zeigen die Kinder ihren Eltern, wie sie lernen.

Beratung der Schulelternvertretung

  • Die Schulelternvertretung wirkt in Angelegenheiten, die für die Schule von allgemeiner Bedeutung sind, beratend mit.
  • Es finden dreimal im Schuljahr Beratungen statt.

Schulkonferenz

  • Für die Amtszeit von 2 Schuljahren wird eine Schulkonferenz gebildet.
  • Die Schulkonferenz ist gemeinsames Organ der Beratung und Beschlussfassung.
  • Sie setzt sich zusammen aus 3 Lehrern/Erziehern, 3 Elternvertretern und dem Schulleiter.
  • Sie tagt zweimal im Schuljahr.

Individuelle Gespräche

  • Individuelle Gespräche können mit Lehrern und Erzieher nach Bedarf vereinbart werden.

Teilnahme und Mitarbeit der Eltern

  • Höhepunkte der Klasse und der Schule gestalten Lehrer, Erzieher und Eltern gemeinsam.

Gespräche und Zusammenkünfte mit den Eltern gehören für Lehrer und Erzieher zu den Dienstpflichten. Sie finden vorrangig in den Räumen der Schule statt.

Unterricht und Lernen

Klassen und Lehrer

An unserer Schule lernen die Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen in jahrgangshomogenen Klassen mit einem Klassenlehrer. Unser Anliegen ist es, den Einsatz des Klassenlehrers für die gesamte Grundschulzeit zu gewährleisten. Einen Klassenlehrerwechsel, der durch Krankheit, Schwangerschaft, schulorganisatorische Gründe o. ä. entsteht, können wir nicht ausschließen. In der Schuleingangsphase wird ein Großteil des Unterrichts vom Klassenlehrer abgedeckt. In den Klassenstufen 3 und 4 unterrichten im Fachunterricht ausgebildete Fachlehrer.

Personalangelegenheiten regelt grundsätzlich die Personalabteilung des Staatlichen Schulamtes Mittelthüringen.

Organisationsformen

  • jahrgangshomogene Klassen mit Klassenlehrer
  • Wechsel von offenen und frontalen Lernformen
  • differenzierte Lernangebote
  • individuelle, integrative Förderung
  • jahrgangsgemischter Ergänzungsunterricht

Offenes Lernen

In der offenen Unterrichtsgestaltung werden Differenzierungsformen praktiziert, die einerseits vom Lehrer bestimmt sind und die andererseits den Kindern selbstständiges Planen und Gestalten ermöglichen.

  • Werkstattunterricht
  • Lernen an Stationen
  • Arbeit am Tages- und Wochenplan
    Spielerisches Lernen und freie Arbeit sind geeignet, die Lernangebote zu differenzieren und Raum für individuelle sowie partner- und gruppenbezogene Arbeitsvorhaben zu schaffen

Ergänzungsunterricht

Alle Kinder erhalten wöchentlich eine Stunde Ergänzungsunterricht. Der Ergänzungsunterricht dient der Förderung von Interessen und Neigungen der Schüler und Schülerinnen. Sie können sich für ein Schuljahr in eine Interessensgruppe, je nach Kapazität, einwählen. Die Angebote können jährlich wechseln und werden nach den Möglichkeiten der Schule zusammengestellt bzw. mit Kooperationspartnern ergänzt. Für die Schuleingangsphase findet der Unterricht dienstags in der 5. Stunde, für die Klassenstufen 3 und 4 donnerstags in der 6. Stunde in jahrgangsgemischten Gruppen statt.

Angebotsbeispiele
  • Flöte spielen lernen
  • Spielen und lernen, Förderung durch Basaltraining
  • Raten, Knobeln und Entdecken
  • Englisch spielend lernen
  • Sport-Spiel-Spaß
  • Tchoukball
  • Line Dance
  • Chor
  • Schreibwerkstatt
  • Kunstwerkstatt
  • Die Redaktion

Projektunterricht

  • Projektunterricht zum Thema Herbst im Oktober
  • Projekttage im Frühjahr zu wechselnden Themen
  • einmal in 4 Jahren findet ein Zirkusprojekt statt

Lernen in der Schuleingangsphase (1./2. Klasse)

Den Anfangsunterricht der Klassenstufen 1 und 2 bezeichnet man als Schuleingangsphase (SEP). Entwicklungsrückstände eines Kindes können durch die Verlängerung der Schuleingansphase auf 3 Jahre überwunden werden. Schüler mit besonderen Fähig- und Fertigkeiten haben die Möglichkeit, die SEP um 1 Jahr zu verkürzen.

Lesen lernen

Im Erstleseunterricht werden 2 Leselehrgänge praktiziert:

  • Piri-Fibel (Klett Verlag)
  • Lesen durch Schreiben (Heinevetter Verlag)

Der Lehrer entscheidet in Abstimmung mit der Schulleitung über den Einsatz des Leselehrgangs in seinem Unterricht.

Schreiben lernen

Erster Schreiblehrgang ist die Druckschrift (Grundschrift), die Druckschrift unterstützt den Leselehrgang. Nach abgeschlossenem Leselehrgang lernen die Kinder eine verbundene Schrift (Schreibschrift), Vorlage Schulausgangsschrift.

Richtig schreiben

Anfangs schreiben alle Kinder lautgetreu. (Alphabetische Strategie). Rechtschreibregeln und Satzzeichen werden entsprechend dem Entwicklungsstand des Kindes eingeführt und geübt, z.B. Wortgrenzen, Groß- und Kleinschreibung einzelner Wörter, Satz.
Um Wörter bewusst zu schreiben, werden sie in

  • Mitsprechwörter
  • Nachdenkwörter
  • Merkwörter
    eingeteilt.

Rechnen lernen

  • im Zahlenraum bis 20 zählen, ordnen, vergleichen, darstellen
  • Grundaufgaben der Addition und Subtraktion im Kopf rechnen
  • Muster und Strukturen erkennen, erzeugen, begründen
  • Sachrechnen in Verbindung mit der eigenen Erfahrungswelt
  • Flächen, Körper, Lagebeziehungen

Tagesplanarbeit

Tagesplanarbeit ist eine offene Lernform und ermöglicht individuelles Lernen und Üben. 2 Mal wöchentlich ist die offene, fächerübergreifende Arbeit im Stundenplan als Tagesplanarbeit festgeschrieben.

  • Unterrichtseinheiten der Fächer Deutsch, Mathematik, Heimat und Sachkunde, Werken, Musik und Schulgarten sind integriert
  • ein Zweitlehrer/ Horterzieher unterstützt den Klassenlehrer
  • gezielte Förderung bei Förderschwerpunkten durch einen Sonderpädagogen

Lernen in der 3./4. Klasse

Das Lernen in der Klassenstufe 3 baut auf die erworbenen Grundlagenkenntnisse der Schuleingangsphase auf.

Schwerpunkte
  • Erweiterung der fachlichen Kompetenzen
  • Entwicklung übergeordneter Kompetenzen in allen Unterrichtfächern
  • Entwicklung von Methoden, -Sozial- und Selbstkompetenz durch selbsttätiges und angeleitetes Lernen
  • Gestaltung eines erfolgreichen Übergangs in die weiterführende Schule durch zunehmende Eigenverantwortung des Schülers und Transparenz des Leistungs- und Entwicklungsstandes des Kindes

Auf eine umfassende Schullaufbahnberatung legen wir besonderen Wert. Dazu finden für die 4. Klassenstufe im November/Dezember eine Informationsveranstaltung zum Übertritt in die Klasse 5 sowie ein Beratungsgespräch im Januar statt.

Schwimmunterricht

Der Schwimmunterricht ist ein Bestandteil des Sportunterrichtes in der Klassenstufe 3. Ziel ist, verschiede Bewegungsformen im Wasser wie Gleiten, Springen, Tauchen zu erlernen und sichere und ausdauernde Schwimmfähigkeit zu erwerben.

  • wöchentlich 1 Stunde in der Weimarer Schwimmhalle
  • Ausgangspunkt ist die Schule, Begleitung durch Erzieherinnen
  • Unterricht in 2 Gruppen mit 2 Schwimmlehrern
  • Bewertung am Schuljahresende durch eine Note, die eine Teilleistung der Sportnote darstellt

Leistungsbewertung, Leistungsdokumentation und Gespräche zur Lernentwicklung

Unser Grundanliegen besteht darin, Leistungswille und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen eine pädagogisch fundierte Rückmeldung zum erreichten Lernstand und zu den Leistungsfortschritten zu geben.

Leistungsnachweise können in schriftlicher und mündlicher Form sowie als praktische Arbeit erfolgen.

Die Bewertung schriftlicher Leistungen erfolgt in der Regel nach einem Punktesystem, welches wie folgt festgelegt ist.

100% – 98% = Note 1
97% – 85% = Note 2
84% – 65% = Note 3
64% – 45% = Note 4
44% – 25% = Note 5
24% – 0% = Note 6

In allen Klassen werden einmal im Schuljahr ausführliche Gespräche zur Lernentwicklung durchgeführt. In der Klassenstufe 4 dienen diese Gespräche auch der Schullaufbahnempfehlung und erfolgen vor den Winterferien.

Zeugnisse

Die Leistungen auf den Zeugnissen der Schuleingangsphase werden verbal eingeschätzt. Im ersten Halbjahr liegen die Schwerpunkte bei den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde. Am Schuljahresende werden die Leistungen aller Fächer bewertet.

Die Zeugnisse der Klassenstufen 3 und 4 enthalten Noten. Zusätzlich bekommen die Schüler Bemerkungen zur Lernentwicklung, mit denen die personale, soziale und sachliche Kompetenzentwicklung eingeschätzt wird.

Förderung und Gemeinsamer Unterricht

Die Grundschule als grundlegende und eigenständige Schule wird von allen Schülern gemeinsam besucht, geht von den vor – und außerschulischen Erfahrungen des Kindes aus und knüpft an den erreichten Entwicklungsstand an.

Das Lernen von Schülern mit und ohne pädagogischem Förderbedarf oder sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Unterricht, mit Deutsch als zweiter Fremdsprache und mit besonderen Begabungen sind eine große Herausforderung für unsere Grundschule »Johann Heinrich Pestalozzi«.

Der Umgang mit den Kindern setzt damit für uns eine differenzierte, auf den einzelnen Schüler abgestimmte und auf individuelle Förderung gerichtete Tätigkeit aller Kollegen voraus.

  • Um den verschiedenen Entwicklungs- und Leistungsvoraussetzungen aller Kinder Rechnung tragen zu können, ist die Planung und Form des Unterrichts auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes zugeschnitten.
  • In offenen Unterrichtsformen wie Stationslernen, individueller Tages- oder Wochenplan, Werkstattarbeit und Projektarbeit kann das Kind auf seinem Leistungsniveau lernen und Hilfen und Unterstützung durch den Klassenlehrer, Förderlehrer oder die Sonderpädagogische Fachkraft erhalten und gefördert werden.
  • Förderlehrer und Sonderpädagogische Fachkräfte sind Teil des Lehrerkollegiums, gemeinsam mit allen Lehrkräften und Erziehern fühlen sie sich für Schüler mit sonderpädagogischem und pädagogischem Förderbedarf verantwortlich.
  • Gemeinsam berücksichtigen Klassenlehrer, Förderlehrer und Sonderpädagogische Fachkraft bei der Planung des Unterrichts die jeweiligen individuellen Förderschwerpunkte des Schülers. Sie erarbeiten differenzierte Lernangebote, legen Fördermaßnahmen fest und verständigen sich über den Erfolgsverlauf.
  • Schüler mit sonderpädagogischem und pädagogischem Förderbedarf erhalten individuelle Hilfe und Unterstützung im Unterricht. Dabei wird besonders auf die soziale Integration in die Klassen- und Schulgemeinschaft des Kindes mit Förderbedarf Wert gelegt.
  • Gemeinsam mit den Sorgeberechtigen, den Lehrkräften und dem Förderlehrer wird ein pädagogischer oder sonderpädagogischer Förderplan erstellt.
  • Die Förderziele und Maßnahmen werden mit allen am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten festgelegt und im Förderplan dokumentiert.
  • Regelmäßige Lernstandsanalysen, Förderdiagnostik und Begleitung im Unterricht durch Förderlehrer und Sonderpädagogische Fachkraft erleichtern das rechtzeitige Erkennen von Teilleistungsstörungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf.
  • Zeigen sich bei einem Schüler gravierende Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten, die trotz individueller Fördermaßnahmen nicht kompensiert werden können und möglicherweise am Ende der Schuleingangsphase die weitere erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der Grundschule gefährden, beraten Förderlehrer und Sonderpädagogische Fachkraft gemeinsam mit Lehrern und Eltern, ob das Team zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung (TBQ) angefordert werden soll, damit das Kind begutachtet und sonderpädagogischer Förderbedarf abgeklärt werden kann.

Sonderpädagogischer Förderbedarf

  • Kinder mit manifesten Behinderungen in den Bereichen Hören, Sehen, körperlich-motorischer oder geistiger Entwicklung können an unserer Schule integrativ im Gemeinsamen Unterricht beschult werden, wenn die äußeren und personellen Bedingungen dafür geschaffen werden. (z.B. barrierefreie Zugänge zu den Klassenräumen, Fahrstuhl, Bereitstellen von Sehhilfen, Schulbegleiter usw.)
  • Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen werden an unserer Grundschule im Bildungsgang zur Lernförderung unterrichtet.
  • Sonderpädagogische Förderung kann im Klassenverband, in Kleingruppen oder auch in Einzelsituation erfolgen

Nachteilsausgleich

Laut §59 Absatz 5 der ThürSchulO kann auf Beschluss der Klassenkonferenz einem Schüler ein Nachteilausgleich für ein Schulhalbjahr in folgender Form gewährt werden.

  • Verlängerung des zeitlichen Rahmens
  • Verwendung technischer Hilfsmittel
  • Mündliche statt schriftliche Leistungsnachweise
  • Veränderte Form der Aufgabenstellung
  • Leistungsfeststellung der Einzelsituation

Förderung von Deutsch als Zweitsprache

Kinder, die aus anderen Ländern zu uns kommen, erhalten einen intensiven Förderunterricht einzeln oder in kleinen Gruppen zum Erlernen bzw. zum Vervollkommnen der deutschen Sprache. Sie lernen nicht nur Sprechen, Lesen und Schreiben, sondern auch auf anschauliche Weise und in praxisverbundenen Situationen das Leben der neuen Lernumgebung und Lernkultur kennen. Die Notengebung kann für einen erforderlichen Zeitraum ausgesetzt werden.

Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen

Ziele
  • Verhinderung von Underachievement
  • Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenz
  • Vermittlung von Lernstrategien

Zur Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen hat die Schule das Konzept »Pfiffikus« entwickelt.

Sportförderunterricht

Ziele
  • physische Leistungsgrundlagen verbessern
  • Interesse an Bewegung und sportlicher Betätigung wecken
  • Vermittlung eines positiven Gesundheitsbewusstseins
Inhalte
  • Spiele zur Förderung von Bewegung und Regelverständnis
  • Spiele zur Beruhigung
  • Spiele zur Förderung sozialer Kompetenzen

Der Sportförderunterricht findet im Rahmen des Ergänzungsunterrichtes statt.
Die Schule beteiligt sich am Projekt »Fitte Kinder« des Stadtsportbundes Weimar.